Essbares Herz

Essbares Herz
Essbares Herz

Vielen Dank allen, die mich an meinem Geburtstag u.a. mit kulinarischen Köstlichkeiten überrascht haben, es war schön und sooo lecker. Besonders das essbare Herz mit Avocadocreme, Lachstartar und Räucherforellenmousse war zum Einen der Renner und zum Anderen so nett anzusehen, dass ich kaum gewagt habe, es anzuschneiden. Da hätten wir dann allerdings wirklich etwas verpaßt!

Für die Avocadocreme püriert man 2 Avocados mit etwas Zitronensaft und abgeriebener Zitronenschale, gibt geriebene Schalotten dazu und schmeckt es mit Salz und Pfeffer ab.

Lachstartar besteht aus kleingeschnittenen Räucherlachs, geriebenen Schalotten, Kapern, Salz und Pfeffer und für das Räucherforellenmousse  zerdrückt man Forellenfilet mit Sauerrahm, mischt es gut durch und würzt es mit Salz und Pfeffer. Ich hoffe, ich habe nichts vergessen……

Zunächst die Avocadocreme, dann das Lachstartar und zuletzt das Räucherforellenmousse in eine Herzform schichten und mit halbierten Kirschtomaten und Basilikum verzieren – ein echtes Herzensgeschenk, Danke! 🙂

Schokogrüße von Natascha

Pralinen von Natascha

Trotz Vorankündigung war es dennoch eine Ãœberraschung und große Freude, als ich das so nett verpackte süße kleine Päckchen bei mir auf dem Briefkasten entdeckt habe! Vielen vielen Dank! Die waren sooo lecker….und da die weiße Praline mit Rosenblättern dekoriert war (die schwarze mit Ingwer) und ich finde, dass viel mehr Menschen von Nataschas herrlichen Pralinenkreationen wissen sollten – und von den anderen kulinarischen Verführungen für „sensual flavoured moments“ natürlich auch 🙂 hier die Website: www. schokomokoellas.de

Apfelbrot

Apfelbrot
Apfelbrot

Schön, die Rituale in der Weihnachtszeit…. Apfelbrotbacken gehört für mich dazu – zumindest seitdem ich das Café in der Blumenschule gepachtet hatte! Oma Englers Rezepte sind immer ein Garant für kulinarischen Genuss! Schon im Spätsommer zur Apfelernte beginnt sie, dieses leckere Brot zu backen und portionsweise einzufrieren – um es dann in der Vorweihnachtszeit bei allen möglichen Gelegenheiten hervorzuzaubern. Das Einfrieren macht es saftiger und mürber. Ein echter Genuss zum Adventskaffee oder zum Punsch. Vielen Dank für das Rezept, Oma Engler!

Zutaten: 750 g Äpfel, 250 g Zucker, 200 g Rosinen, 150 g Haselnüsse, 500 g Mehl, 1 EL Kakao, 1 EL Kirschwasser, 1/2 TL Zimt, 1 Msp. gem. Nelken, 1+1/2 TL Backpulver.

Die Äpfel grob raspeln und mit dem Zucker mischen, mindestens 4 -5 Stunden (besser über Nacht) durchziehen lassen.

Das Backpulver mit dem Mehl vermengen und dann alle Zutaten zu den geraspelten Äpfeln geben. Den Teig gut durchkneten. 2 Kastenformen oder eine mindestens 12 cm breite Auflaufform gut einfetten und den Teig einfüllen. Bei 180° (Umluft 160°) backen.

Das Apfelbrot sollte 1-2 Tage durchziehen. Es schmeckt übrigens auch sehr gut, wenn die Scheiben dünn mit Butter bestrichen werden – dann evtl. etwas weniger Zucker verwenden. Guten Appetit!

Rosmarin-Heidesand

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Wenn schon Kuchen und Kekse….dann bevorzuge ich die einfachen und klaren Rezepte aus dem Norden: nirgends schmeckt der Butterkuchen so saftig, die Zitronenrolle so lecker und der Heidesand so speziell…..

In der aktuellen „essen & trinken“ fand ich das spannende Rezept für Heidsand mit Rosmarin….und das hat mich neugierig gemacht! Vor allem durch den Rosmarin bekommen die Kekse eine außergewöhnliche Geschmacksrichtung, sie sind knusprig und mürbe, …aber…der richtige Heidesand schmeckt in Niedersachsen doch noch etwas anders 🙁

Für 40 Stück benötigt man: 200 g Butter, 230 g Zucker, 1 Pk. Bourbon-Vanillezucker, 3/4 TL Salz, 1 Ei, 2 Zweige Rosmarin, 320 g Mehl, Mehl zum Bearbeiten und die abgeriebene Schale von 1/2 Biozitrone.

Für den Teig Butter, 180 g Zucker, Vanillezucker und Salz in einer Schüssel mit den Quirlen des Handrührers cremig rühren. Das Ei mit der Gabel etwas verquirlen, zugeben und die Masse kurz aufschlagen.

Rosmarinnadeln von den Stielen zupfen und mittelfein hacken. Mehl sieben und mit den Rosmarinnadeln schnell unter den Teig kneten. Teig zu einer Kugel formen, flach drücken, in Klarsichtfolie gewickelt mindestens 30 Minuten kalt stellen.

Teig halbieren, jede Hälfte auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zu einer 40 cm langen Rolle formen.

Den restlchen Zucker mit der Zitronenschale mischen, auf die Arbeitsfläche geben und Teigrollen darin wälzen. Erneut 2 Stunden kalt stellen.

Die Teigrollen in 1 cm dicke Scheiben schneiden und diese mit etwas Abstand auf 2 mit Backpapier belegte Backbleche legen. Nacheinander im vorgheizten Backofen bei 200° (Gas 3, Umluft 180°) auf der 2. Schiene von unten in 12-15 Minuten goldbraun backen. Abkühlen lassen.

Tipp: Heidesand in Blechdosen zwischen Lagen von Backpapier aufbewahren. So halten sie 2-3 Monate.

Weiße Schokoladentarte mit kandierten Rosenblüten

Weiße Scokoladentarte
Weiße Scokoladentarte

Die Tarte ist wunderbar als Dessert oder als kleine feine Leckerei zum Kaffee geeignet….

Benötigt werden: 125g Butterkekse, 70g Butter, 150g weiße Kuvertüre, 200g Schmand, 1 Ei, 1 EL abgeriebene Bio-Zitronenschale, 1 EL Zitronensaft  und 10 kandierte Rosenblätter (das Kandieren von Blüten wird hier beschrieben).

Die Butter bei geringer Hitze schmelzen lassen. Die Butterkekse in einen Gefrierbeutel füllen, verschließen und mit einem Nudelholz fein zerkrümeln. Eine rechteckige Form (ca. 10 x 35 cm) mit Backpapier auslegen. Die Kekskrümel mit der Butter vermischen und in der Form verteilen, gut andrücken.

Jetzt die Kuvertüre grob hacken und im Wasserbad schmelzen lassen. Mit Schmand, Ei,  Zitronenschale  und -saft verrühren.

Die Schokoladencreme in die Tarteform gießen. Im Ofen bei 140° 20-25 Minuten backen. Herausnehmen und abkühlen lassen, mit kandierten Rosenblättern servieren. Dazu paßt entweder Kaffee oder – wenn die Tarte als Dessert gereicht wird – ein Glas Orangenlikör. Guten Appetit!

Vom Fensterbrett in den Kuchen: Duftgeranien

gemischt 006Duftgeranien (bot.: Pelargonium) bieten in ihrer Sortenvielfalt einen wahren Rausch an Gerüchen und Aromen an. Sowohl die Blätter als auch die Blüten der (unbehandelten!!) Pflanzen sind in Küche und Hausapotheke vielfältig einsetzbar. Die Bandbreite der Duft-und Geschmacksrichtungen reicht von Zitrone über Orange bis Pfefferminze (sehr fein: Schokoladen-Pfefferminze) zu Rose, Moschus, Zimt, Haselnuß, Pfirsich und und und….

Die Pflanzen sind anspruchslos und verzeihen Pflegefehler leicht. Sie überwintern sowohl kalt als auch bei Zimmertemperatur und vertragen Rückschnitte.

Als Heilpflanzen sind sie mit besonderen Kräften ausgestattet: ein alkoholischer Auszug aus den Wurzeln der Wildpelargonie (Umckaloabo-Pelargonie) wird z.B. bei Infektionen des Hals-Nasen-Ohrenbereiches angewendet und ist, besonders für Kinder, sehr gut verträglich.

Aber jetzt werden die Blätter für die Küche geerntet, nämlich für einen Geranienkuchen.

Geranienkuchen
Geranienkuchen

Dazu benötigt man: 5 Eier (getrennt), 100g Zucker, 100g Butter, 1 TL Rosenwasser, 1 TL Zitronensaft, 180 g Mehl, 1 Msp. Backpulver, 1 Prise Salz, 100 ml Milch, 50g Sonnenblumenkerne, 12 Duftgeranienblätter und Puderzucker zum Bestäuben.

Butter und Zucker einige Minuten mit dem Mixer verrühren. Nach und zunächst die Eigelbe, später Rosenwasser und Zitronensaft hinzufügen. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und abwechselnd mit der Milch unterrühren. Zum Schluß das mit einer Prise Salz steif geschlagene Eiweiß sowie die Sonnenblumenkerne unterheben.

Eine Springform mit Backpapier auslegen und die Ränder einfetten. Die gewaschenen und getrockneten Geranienblätter mit der Unterseite nach oben in die Backform legen. Den Teig darauf verteilen und in den (kalten) Backofen stellen. Jetzt auf 180° (Umluft 160°) einstellen und ca. 50 Minuten backen.

Nachdem der Kuchen abgekühlt ist wird er auf einen Kuchenteller gestürzt und mit Puderzucker bestäubt. Mit Blättern und (wenn vorhanden) Blüten der Duftgeranie dekorieren. Guten Appetit!

Köstliche Rosentorte!

Für diese ganz besondere Torte benötigt man zunächst einmal die wunderbar aromatische

Rosen – Champagner – Konfitüre

…..und die stellt man so her:

350g gesäuberten Duftrosenblütenblättern, 500g Gelierzucker und 1/8 l Wasser werden püriert. Dieses Rosenmus mit 3/8 l Champagner und 1/8 l Rosé, 1kg Gelierzucker und einer aufgeschlitzten Vanilleschote in einem Topf mischen und unter ständigem Rühren erhitzen. 4 Minuten sprudelnd kochen lassen. Die Vanilleschote entfernen und die Konfitüre sofort in heiß ausgespülte Gläser füllen und verschließen.

Aus dieser Konfitüre kann man auch ein leckeres Dessert herstellen: einfach Kleckse davon (ev. mit rotem Fruchtsaft verlängern) auf Vanilleeis geben, dazu etwas Sahne. Mit frischen Rosenblättern (oder kandierten Blüten) dekorieren.

Nun zur Rosentorte: Dazu schneidet man einen Biskuitboden zweimal durch. Die zwei unteren Böden mit jeweils 2-3 EL Rosen-Champagner-Konfitüre bestreichen. Darauf gibt man die Hälfte von 1/2 l geschlagener Sahne und setzt die Tortenböden aufeinander. Mit dem Rest der Sahne wird die Torte ringsherum und oben bestrichen. Die Torte mit Blütenblättern von der Rose und mit in feine Streifen geschnittenen Fruchtsalbei verzieren. Der ganz leicht herbe Geschmack des Fruchtsalbeis ergänzt sich ganz wunderbar mit dem Aroma der Rosen.